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Arbeitsmarkt-Bilanz: Hochfranken im letzten Jahr trotz Krise sehr stabil

Das Corona-Jahr 2020 hat auf dem Arbeitsmarkt in Hochfranken zwar Spuren hinterlassen – aber im Vergleich zu ganz Bayern war dieser ganz robust. So fasst Sebastian Peine, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hof/Bayreuth, das vergangene Arbeitsmarkt-Jahr zusammen.

Nach einem merkbaren Anstieg im Frühjahr, sind die Zahlen aktuell bereits wieder so weit zurückgegangen, dass zwei Drittel der Arbeitslosigkeit durch Corona bereits wieder erledigt ist. Als ein ideales Instrument in Hochfranken hat sich hierbei die Kurzarbeit erwiesen, so Peine weiter. Ohne dieses Modell wäre die Arbeitslosigkeit dreimal so hoch geworden. Alleine von April bis Juni haben bis zu 1.800 Betriebe mit mehr als 20.000 Arbeitnehmern Kurzarbeit genutzt. Das ist nahezu nahezu jeder vierte Arbeitsplatz.

Für das kommende Jahr ist Peine positiv gestimmt, dass der Beschäftigungsabbau gestoppt werden kann und die Arbeitslosigkeit moderat sinken wird. Vieles hängt allerdings natürlich vom Verlauf und Dauer das Lockdowns ab.