© Hendrik Schmidt

Antikörper-Forschung im Landkreis Tirschenreuth: Studie geht in zweite Runde

Im Frühjahr hat es noch nicht so viele Corona-Tests gegeben, deshalb haben sich vermutlich viel mehr Menschen angesteckt, die es gar nicht gemerkt haben. Das Bayerische Wissenschaftsministerium will das genau herausfinden und hat deshalb im Landkreis Tirschenreuth, der im Frühling ja Hotspot war, eine Antikörper-Studie gestartet. Demnach haben die Tests wohl nur 20 Prozent der Infizierten zum Vorschein gebracht. Die über 4200 Teilnehmer sind jetzt nochmal aufgerufen, sich ab dem 16. November Blut abnehmen zu lassen. Damit wollen die Wissenschaftler herausfinden, ob sich die Menschen möglicherweise ein zweites mal mit dem Corona-Virus angesteckt haben und ob der Körper eine Immunität gegen das Virus aufbaut.