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Anti-Temelin-Konferenz: Atomkraftgegner aus dem Fichtelgebirge sehen sich bestätigt

Atomkraft ist zu teuer, liefert zu langsam und kommt zu spät. Das ist das Fazit mehrerer Experten aus Tschechien und den Niederlanden bei der 11. Temelin-Konferenz vergangenen Samstag. Zu der Online-Konferenz hatte die Wunsiedler Grünenpolitikern Brigitte Artmann eingeladen, sie ist Sprecherin der Bürgeninitiative STOPPT TEMELIN Fichtelgebirge. Sie ist überzeugt, bei einer Verdopplung der atomaren Kapazität weltweit wären das in 2050 nur weniger als 4% Treibhausgasverringerung und würde gleichzeitig bedeuten, dass jährlich mehr als 30 neue Reaktoren ans Netz gehen müssten. Und Artmanns Fazit: „Die Hochrisikotechnologie Atomkraft ist weltweit ein aussterbendes Gewerbe“.