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Ambulante Pflege: Schwierige Planung durch Fachkräftemangel

Spätestens seit der Corona-Pandemie wissen wir, wie hart Pflegekräfte arbeiten. Sie müssen Überstunden machen und bekommen dafür auch noch wenig Geld. Auch Christine Geißer, Pflegedienstleiterin der ambulanten Pflege der Hospitalstiftung in Hof, hat im Gespräch mit Rado Euroherz auf die anstrengenden Arbeitsbedingungen hingewiesen. Sie arbeitet für ihre Touren ausschließlich mit Teilzeitkräften.

Hinzu käme der Fachkräftemangel. Bestimmte Aufgaben, wie Infusionen zu legen, dürfen nur Fachkräfte übernehmen. Aber nicht jede Schicht kann mit einer solchen besetzt werden. Das würde die Planung zudem erschweren.

Beschäftigte in der Pflege beschweren sich zudem oft über den ganzen Papierkram, den sie für die Kranken- und Pflegekassen ausfüllen müssen. Die Dokumentation soll zeigen, welche Leistungen die Patienten erhalten haben. Es gibt aber auch schon digitale Hilfsmittel.

Auf einer Tour versorgen die ambulanten Pflegekräfte gleich mehrere Patienten. Dafür haben sie je nach Art der Behandlung unterschiedlich viel Zeit. Pro Patient seien es, laut Geißer, zwischen fünf und 30 Minuten.