© FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag/B. Haselbeck

Alltagstaugliches Mobilitätsangebot: FDP-Bezirksparteitag beschließt Mobilitätspapier für Oberfranken

Das Auto gehört auch in Oberfranken weiter zum beliebtesten Verkehrsmittel. Nur sechs Prozent der oberfränkischen Bevölkerung nutzt täglich die Angebote des Öffentlichen Personennahverkehrs. Auf ihrem Bezirksparteitag in Hof hat die FDP Oberfranken ein Mobilitätspapier verabschiedet.

Wie der oberfränkische FDP-Landtagsabgeordnete Sebastian Körber mitteilt, setzt das Positionspapier auf „intermodale Verkehrslösungen, mehr Tempo für dringend benötigte Investitionen in die Infrastruktur und betont die Notwendigkeit des Automobils für Oberfranken und den ländlichen Raum“. Die unterschiedlichen Verkehrsträger müssten laut Körber miteinander verzahnt werden, um der Bevölkerung so ein alltagstaugliches Konzept zur Verfügung stellen zu können. Außerdem sei es wichtig, keinen Kampf gegen das Auto oder Fahrrad auszurufen, sondern „eine Infrastruktur bereitzustellen, die dazu einlädt, das Auto am Bahnhof abzustellen und mit dem Zug weiter zu fahren“. Das Mobilitätspapier sieht unter anderem die Verbesserung der Anbindung an ländliche Räume und die Stärkung der Verkehrsknotenpunkte vor.