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Alexander König: Kultusministerium antwortet auf Lehrer-Beschwerde

Als Lehrer kann man sich oft nicht aussuchen, wo man arbeitet. Vielmehr entscheidet das das Kultusministerium. Der Hofer CSU-Landtagsabgeordnete Alexander König hat vor zwei Monaten kritisiert, dass selbst verheiratete Lehrer aus Oberfranken nicht in ihrer Heimat arbeiten können. In einem Schreiben hat er sich deshalb an Bayerns Kultusminister Michael Piazolo gewandt. Nun hat König die Antwort erhalten.

Dieses Jahr hat es, laut dem Kultusministerium, rund 180 Einstellungsbewerber aus Oberfranken für Grund- und Mittelschulen gegeben. 42 von ihnen konnten im Regierungsbezirk bleiben, die restlichen wurden an Schulen in Oberbayern eingestellt. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass Oberfranken der einzige der fünf Regierungsbezirke ist, der überhaupt verheiratete Einstellungsbewerber aufzuweisen hatte. Es sei deshalb nicht verwunderlich, dass Oberfranken die meisten verheirateten Bewerber stellt, wenn es in den restlichen Bezirken keine verheirateten Lehrer gibt, so Alexander König.