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Ahorn statt Tropenholz: Vogtländische Instrumentenbauer wollen heimisches Material

Blei und tropische Hölzer: Viele Materialien, die bisher für den Bau von Musikinstrumenten zum Einsatz kommen, gelten mittlerweile als schädlich für Umwelt und Gesundheit. Die Suche nach Alternativen ist keine leichte Aufgabe.

Viele der altbewährten Materialien sind wegen zahlreicher Artenschutzbestimmungen kaum mehr einsetzbar, sagt Holger Schiema, Geschäftsführer des Instituts für Musikinstrumentenbau in Klingenthal. Nun suchen die Handwerksbetriebe in verschiedenen Projekten nach Alternativen, etwa welche heimischen Hölzer sich am besten für den Bau von Gitarren eignen. Erste Versuche mit Esche oder Ahorn laufen. Das Bundesforschungsministerium unterstützt Projekte, die den Musikwinkel zukunftsfähiger machen sollen, bis zum kommenden Jahr mit rund vier Millionen Euro. Im sogenannten Musikwinkel zwischen Markneukirchen, Klingenthal und Adorf gibt es mehr als 100 Instrumentenbaubetriebe.