Abschiebegefängnis: Warum Hof?

Es soll das größte Abschiebegefängnis Bayerns werden, mit 150 Haftplätzen – 30 Millionen Euro investiert der Freistaat in die Einrichtung neben der JVA in Hof. Im Herbst 2019 soll das Hofer Abschiebegefängnis dann fertig sein. Das ist notwendig, weil die bereits bestehenden Haftanstalten für abgelehnte ausreiseunwillige Asylbewerber in Eichstätt und Erding überlastet sind – doch warum eigentlich Hof? Diese Frage stellt sich der Hofer SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Adelt und ist damit sicherlich nicht alleine. Bayerns Justizminister Winfried Bausback erklärt die Wahl folgendermaßen:

Viele Anwohner befürchten Verkehrschaos durch ständige Häftlingstransporte und Lärm durch die Gefängnisinsassen.