A9 soll sicherer werden: Adelt setzt sich für LKW-Kontrollstelle ein

Eine stationäre LKW-Kontrollstelle auf der A9 bei Münchberg soll im Kampf gegen grenzüberschreitende Kriminalität helfen und für weniger Unfälle auf der Autobahn sorgen. Doch es hapert am Geld – Abhilfe erhofft sich der oberfränkische SPD-Landstagsabgeordnete Klaus Adelt von Bundesverkehrsminister Scheuer.
Sensorenmessfelder auf der Fahrbahn, um Gewicht und Überfahrgeschwindigkeit festzustellen, Wärmebildkameras, Videoüberwachung und die Möglichkeit in befestigten Räumlichkeiten mit Sanitäranlagen und angeschlossen ans Polizeinetz zu arbeiten – so ausgestattet, würden stationäre LKW-Kontrollstellen unabhängig von Witterungsverhältnissen sowie Tages- und Nachtzeiten die Kontrolle des Schwerlastverkehrs ermöglichen. Was in Österreich bereits gang und gebe ist, soll es auch bald im Freistaat geben. Allerdings: die Einrichtung dieser stationären Kontrollstellen ist teuer – 10,5 Millionen Euro veranschlagt das Innenministerium. Deshalb soll sich der Bund an den Kosten beteiligen – dagegen sträubt man sich allerdings bislang. Die stationären LKW-Kontrollstellen würden, die Arbeit von Zoll und Verkehrspolizei leichter machen, könnten Unfälle verhindern und helfen, grenzüberschreitende Kriminalität wie den Handel mit Rauschgift, zu bekämpfen, so Adelt.