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59-Jähriger nach Unfallserie auf Autobahn gestorben

Zusmarshausen (dpa/lby) – Ein 59-jähriger Fahrer eines Wohnmobils ist nach einer Reihe von durch ihn verursachten Unfällen auf der Autobahn 8 gestorben. Der Mann sei am Sonntag in seinem Fahrzeug zusammengebrochen und habe nicht mehr reanimiert werden können, teilte die Polizei mit. Als Ursache für den Tod des Mannes sehen die Ermittler eine «medizinische Vorgeschichte».

Der 59-Jährige hatte am Morgen auf einem Parkplatz an der A8 bei Zusmarshausen (Landkreis Augsburg) zunächst einen Kleintransporter angefahren. Während der 25-jährige Besitzer des Transporters noch auf die von ihm verständigte Polizei wartete, fuhr der 59-Jährige wieder auf die Autobahn. Auf dem Zubringerstreifen fuhr er gegen einen Schneehaufen und zwei Leitpfosten. Auf der Fahrbahn angekommen war er dann in Schlangenlinien unterwegs. Dort fuhr er auf das Auto eines 44-Jährigen auf und beschädigte weitere Leitpfosten, bis er auf dem Standstreifen zum Stehen kam.

Der 59-Jährige zeigte laut Polizei deutliche Stimmungsschwankungen «von aggressiv bis apathisch» und reagierte nicht auf Anweisungen. Noch bevor ein verständigter Notarzt vor Ort war, erlitt der Mann einen Krampf und brach zusammen. Die Autobahn 8 war in Folge des Unfalls in Richtung Stuttgart für mehrere Stunden gesperrt.