Das Logo der internationalen Hofer Filmtage wird in der Hofer Innenstadt auf den Boden projiziert., © Daniel Vogl/dpa/Archivbild

56. Hofer Filmtage: Raus aus dem Corona-Tief

Statt großer Hollywood-Blockbuster habt ihr in den vergangenen sechs Tagen in den beiden Hofer Kinos Filme sehen können, die der Start in eine große Karriere für ihre Macher sein könnten: Am Abend sind die 56. Internationalen Hofer Filmtage zu Ende gegangen.
Mit 14.000 verkauften Tickets haben es die Hofer Filmtage aus dem Corona-Tief des vergangenen Jahres geschafft. Das sind nämlich 40 Prozent mehr als 2021. Außerdem hat es auch wieder deutlich mehr Gäste aus der Filmbranche nach Hof verschlagen, bilanzieren die Organisatoren beim Bayerischen Rundfunk. Am Wochenende gabs noch einmal Preise für die besten Filme, unter anderem den Hofer Goldpreis für den Film „Crash“ von Karsten Dahlem. Darum geht es in seinem Debüt-Film: Eine Stuntfahrerin, gespielt von Anna Maria Mühe, kehrt nach einem schweren Unfall und im Rollstuhl sitzend in ihr Heimatdorf zurück. Dort wird sie mit ihrer traumatischen Vergangenheit konfrontiert. Ein radikales Thema mit enormer Fallhöhe, befand die Jury. Filmemacher Dahlem kann sich damit über rund 35.000 Euro freuen.
Außerdem gabs am Wochenende noch den Hofer Granitpreis für den besten Dokumentarfilm. Der ging dieses Jahr mit 7500 Euro an Jo Müller mit seinem Film „Schattenkind – Andreas Reiner – Bilder des anderen Lebens“. Hier geht es um das Leben eines Fotografen.

Bis zum 6. November habt ihr noch Zeit, das Flair der Hofer Filmtage zuhause zu genießen: Einige der gezeigten Filme könnt ihr auf Hof on demand einfach online abrufen.