Landkreis Hof: Haushalt steht – 26,2 Millionen für Infrastruktur, Kreisumlage sinkt

Für eine eigene Imagekampagne  gibt es erstmalig Geld im Haushalt des Landkreises Hof. Den hat der Hofer Kreistag gestern verabschiedet. Mit 150.000 Euro ist das aber bei weitem nicht das teuerste Projekt in diesem Jahr.
Auch heuer steht die Sanierung von Schulen und der Umbau der beiden Klinikstandorte Naila und Münchberg wieder ganz oben auf der Liste. Für die Hochfranken-Kliniken gibt es etwas mehr als 4 Millionen Euro. Die neue Berufsschule in Rehau ist mit 2,5 Millionen Euro dabei. Das meiste Geld steckt der Landkreis heuer aber ins Verkehrsnetz, also in den Bau und die Sanierung von Straßen und Radwegen – das Herzensthema von Landrat Oliver Bär. Nur indirekt werden die Landkreis-Bewohner einen anderen Beschluss zu spüren bekommen: Die Kommunen müssen ab sofort 1,5 Prozent weniger für die Kreisumlage abtreten. Zu verdanken haben die das ihrem Wachstum der vergangenen Jahre und dem Mehr an Steuereinnahmen.