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35 Jahre Tschernobyl: Bund Naturschutz Hof bekräftigt Atomausstieg weiter

Eine der schlimmsten Umweltkatastrophen aller Zeiten jährt sich heute bereits zum 35. Mal. Am 26 April 1986 ist ein Kernreaktor im Atomkraftwerk Tschernobyl explodiert. Die Folge: Radioaktives Material hat sich über die Landesgrenzen der Ukraine hinaus verteilt – auch zu uns. Bis heute sind die Folgen dessen spürbar. So müssen hier erlegte Wildschweine immer noch auf radioaktive Belastung untersucht werden, so der Kreisvorsitzende des Bund Naturschutz Hof, Ulrich Scharfenberg. Deshalb fordert der Bund Naturschutz Hof weiter den weltweiten Atomausstieg. Nötig sei laut Geschäftsführer Wolfgang Degelmann die Wende zu 100% erneuerbaren Energien. Laut einer Studie des BN sei dies im Landkreis Hof unter anderem durch Nutzung der Einsparpotentiale und Ausbau von Fotovoltaik Anlagen möglich.