32 Jahre nach Tschernobyl: Bürgerinitiativen sprechen in Marktredwitz

Weniger als die Hälfte der damals freigesetzten radioaktiven Strahlung ist noch heute vorhanden – doch wer in den Genuss von Waldpilzen und Wildfleisch kommen will, wird zwangsläufig an das Reaktorunglück von Tschernobyl erinnert. Auf den Tag genau 32 Jahre ist das jetzt her. Zu diesem fragwürdigen Jübiläum laden deshalb die Bürgerinitiativen „Stoppt Temelin“ und „Kein Endlager im Fichtelgebirge“ zu einer Veranstaltung in Marktredwitz ein. Sie setzen sich gegen Atomkraft und ein mögliches Atommüllendlager in der Region ein und hoffen auf breite Unterstützung aus der Bevölkerung. Um 20 Uhr geht es im Meister Bär Hotel in Marktredwitz los.

Zuletzt hatte eine Studie aus Tschechien das Ergebnis erbracht, dass die Böden des Fichtelgebirges für ein Endlager ungeeignet wären. Vom Tisch ist es als Standort offiziell aber noch nicht.