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2G in Bayerns Gastronomie: Erleichterung bei Gastronomen

Wir haben uns mittlerweile schon daran gewöhnt, im Restaurant oder im Café unseren Impfnachweis und den Personalausweis vorzuzeigen. Fast wäre noch ein negatives Testergebnis dazu gekommen. Das bayerische Kabinett hat sich allerdings gegen die Einführung der 2G Plus-Regelung in der Gastronomie entschieden. Der Freistaat geht damit einen Sonderweg. Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA begrüßt die Entscheidung. Landesgeschäftsführer Dr. Thomas Geppert:

Wie Geppert weiter ausführt, sei die Gastronomie kein Infektionstreiber. Das habe auch der Expertenrat der Bundesregierung vor der Ministerpräsidentenkonferenz am vergangenen Freitag bestätigt. Die 2G Plus-Regelung hätte für den bayerischen Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA daher keinen infektiologischen Mehrwert gehabt. Zudem arbeite die Gastronomie mit umfassenden Schutz- und Hygienekonzepten.

Peter Hagen, Kreisvorsitzender des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands im Raum Hof und selbst Gastronom, begrüßt den bayerischen Weg. Andernfalls hätte es noch mehr Kontrollen gebraucht, die für die Gastronomie kaum noch zu stemmen seien, sagt Hagen im Euroherz-Interview. Den Gästen bleibt damit außerdem noch ein wenig Spontanität erhalten.