19 Migranten nachts in Niederbayern aufgegriffen

19 Migranten sind in Niederbayern von der Polizei aufgegriffen worden. Die Flüchtlinge aus Syrien im Alter zwischen 13 und 45 Jahren waren in der Nacht zum Dienstag in der Nähe von Postmünster (Landkreis Rottal-Inn) zu Fuß unterwegs, wie die Bundespolizei am Mittwoch mitteilte. Die Migranten hätten sich unter anderem in einem Wald aufgehalten. Sie hätten keine Ausweise bei sich gehabt und angegeben, mit einem Lastwagen nach Deutschland geschleust worden zu sein, hieß es.

Nach mehreren Hinweisen auf die Flüchtlinge hatte die Polizei mit Streifenwagen und einem Hubschrauber nach den Menschen gesucht. Die Bundespolizei Passau leitete nach eigenen Angaben ein Ermittlungsverfahren wegen Einschleusens von Ausländern ein. Die Geschleusten erhielten Anzeigen wegen unerlaubter Einreisen.

16 Personen seien an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge beziehungsweise an das Jugendamt übergeben worden. Bei drei Personen sei die Zurückschiebung nach Bulgarien geplant, weil sie dort bereits ein Schutzersuchen gestellt hätten.