1100 oberfränkische Klassenzimmer mit Luftfiltern: Adelt kritisiert Förderung

Trotz Bundesnotbremse bleibt Bayern beim Schulunterricht bei den bisherigen strengeren Regeln: So müssen alle Schülerinnen und Schüler im Freistaat ab einer Inzidenz von 100 weiter von zuhause aus lernen. Außer im Landkreis Tirschenreuth trifft das überall in der Euroherz-Region zu. Um langfristig sicheren Unterricht zu ermöglichen, fördert die Bayerische Staatsregierung die Anschaffung von Luftfiltern. In Oberfranken sind damit bisher etwa 1100 Klassenzimmer ausgestattet. Das hat eine Anfrage des Hofer SPD-Landtagsabgeordneten Klaus Adelt ergeben. Seiner Meinung nach braucht es Nachbesserungen bei der Förderung. Haben die Räume Fenster, müssen die Träger die Kosten zur Hälfte übernehmen. Ärmere Kommunen hätten es dadurch deutlich schwerer, so Adelt. Er fordert deshalb eine dritte Runde des Förderprogramms für alle Schulen.