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Verkehrsunfälle nach Wintereinbruch

München (dpa/lby) – Schneefall hat zu etlichen Verkehrsunfällen in Oberfranken, der Oberpfalz und anderen Teilen Bayerns geführt. Am Sonntagabend kam es auf den Autobahnen in Oberfranken und auf den Höhenzügen des Fichtelgebirges und des Frankenwaldes zu zwölf Karambolagen, wie die Polizei am Montagmorgen mitteilte. Bei zwei Unfällen zogen sich drei Fahrzeuginsassen leichte Verletzungen zu.

Der Schneefall hatte am Sonntagnachmittag eingesetzt. Innerhalb weniger Stunden ereigneten sich allein auf den Autobahnen im Raum Hof und Bayreuth acht Verkehrsunfälle. Die Feuerwehr musste mindestens 30 Mal ausrücken, um die Straßen von umgestürzten Bäumen zu befreien.

Auch in anderen Regierungsbezirken kam es wegen des Wintereinbruchs zu Unfällen und Behinderungen. In der Oberpfalz ereigneten sich mindestens 20 Unfälle, Polizei und Feuerwehr mussten mehr als 50 Mal wegen umgestürzter Bäume und anderer Verkehrsbehinderungen ausrücken.

Im Allgäu verursachte Starkregen Kellerüberflutungen und leichte Überschwemmungen, Windböen rissen Bäume und Container um. Zwei Bäume fielen dabei auf Hausdächer. Die Polizei Schwaben Süd-West zählte allein am Sonntagnachmittag 40 Einsätze infolge des Unwetters.

Als Ursache für die Unfälle sieht die Polizei in den meisten Fällen eine zu hohe Geschwindigkeit auf schneeglatter Fahrbahn. Der Deutsche Wetterdienst meldete am Montagmorgen weiterhin Glätte und Schneefall für Bayern. Für die Nacht auf Dienstag werden Frost und überfrierende Glätte erwartet.