Teilzeitjobs, Minijobs, Leiharbeit: IG BAU kritisiert die Entwicklung am oberfränkischen Arbeitsmarkt

Immer mehr Menschen arbeiten in Teilzeit, Leiharbeit oder haben einen Minijob. Seit 2003 ist der Anteil dieser sogenannten „atypischen“ Jobs in Stadt und Landkreis Hof um 38 Prozent gestiegen – in ganz Oberfranken um 40 Prozent. Das ergibt sich jetzt aus einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung.

Die Gewerkschaft IG BAU kritisiert diese Entwicklung und fordert, durchzugreifen. Frauen sollen nach der Geburt ihres Kindes schneller und besser in einen Vollzeitjob einsteigen können, wenn sie das möchten. Auch müssen die Chefs mehr auf Fachkräfte setzen – denn die fehlen hinten und vorne. Befristungen seien unnötig, so die IG BAU.