Stadtpark-Teich in Plauen: Karpfen-Drama

Die Vögel zwitschern, das Wasser plätschert und langsam wird’s auch wieder grün. Eigentlich soll’s in einem Stadtpark ja idyllisch zugehen. Wer am Osterwochenende durch den Plauener Stadtpark spaziert ist, der hat sich aber gewundert.

Im Teich hat sich nämlich ein regelrechtes Karpfen-Drama abgespielt. Rund 300 tote Karpfen musste die Fischereigenossenschaft in Plauen bergen – und das nur, weil sich jemand einen Schwerz erlaubt und die Abflussanlagen mit Ästen verstopft hat. Der Teich wird zurzeit nämlich abgelassen, wie jedes Jahr. Erst konnte das Wasser durch die Verstopfung gar nicht abfließen, dann kam die Wärme und die Fische erstickten im Schlamm. Die restlichen 3700 Tiere konnten gerettet werden. Eine Anzeige gegen unbekannt wird es aber wohl nicht geben – da die Chancen, den Täter zu finden, fast aussichtslos sind.