Regnitzlosau gegen Rechts: Projektstelle ab Anfang April wieder besetzt

Seit 2014 ist die Neonazi-Organisation „Freies Netz Süd“ verboten, deren Stützpunkt bei Regnitzlosau aufgelöst. Dennoch ist die Gefahr durch Neonazis in der Region noch nicht gebannt – das zeigt nicht zuletzt eine Statistik, des bayrischen Innenministeriums, nach der ein Drittel der bayrischen rechtsradikalen Bands aus dem Raum Hof kommt. Präventionsarbeit ist nach wie vor nötig.

Deshalb wird die Projektstelle „Jugendarbeit und Extremismusprävention“ in Regnitzlosau zum 1. April wiederbelebt. Und zwar mit der Sozialpädagogin Jennifer Bernreuther. Ihre Vorgängerin, Sabine Dresel, hatte Ende vergangenen Jahres das Amt abgelegt. Bernreuther hat bereits Erfahrungen auf dem Gebiet gesammelt, unter anderem bei der evangelischen Kirchengemeinde in Regnitzlosau.