Porzellan im Trend: Porzellanikon Selb zieht Bilanz und blickt voraus

Manch einer hat sie schon totgesagt – doch die Porzellanindustrie lebt und floriert. Das war der Tenor beim Jahresempfang des Porzellanikons in Selb. Laut Direktor Wilhelm Siemen konnte das Museum die Besucherzahlen im vergangenen Jahr weiterhin konstant auf dem Niveau des Jubiläumsjahres 2016 halten. Große Pläne für die Zukunft stehen auch schon fest:
„Dick, Dünn, Fett, Mager“ – so heißt die kommende Ausstellung des Porzellanikons an den Standorten Selb und Hohenberg an der Eger. Dabei geht es für die Besucher auf Zeitreise: 300 Jahre Porzellangeschichte im Hinblick auf die verschiedenen Esskulturen ihrer Zeit. In Selb und Hohenberg gibt es aber nicht etwa die gleiche Ausstellung zweimal. Es lohnt sich beide Standorte zu besuchen, verspricht Siemen. Auch in den vergangenen Jahren habe sich die Wahrnehmung des Porzellans wieder gewandelt. So sei es für viele wieder zu einer anerkannten Kunstform geworden.