Oberfranken: Bauern fürchten um ihre Ernte

Die oberfränkischen Bauern fürchten um ihre Ernte. Das unstete Wetter der letzten Wochen drücke auf das Ergebnis, fürchtet der Erntexperte des Bauernverbandes in Oberfranken, Franz Brütting.

Er erklärt, am Anfang der Erntezeit sei die Qualität des Getreides in Ordnung gewesen. Der Regen auf die reifen Sorten verzögere die Ernte, das Korn reife zum Teil auf dem Stängel und fange an zu keimen, dadurch sinkt die Qualität. Die Bauern können ihr Getreide nicht mehr an die Bäcker und Brauer verkaufen, sondern nur noch zum Verfüttern an Landwirte. Das gelte vor allem für Weizen und Roggen.