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Nürnbergs Trainer Köllner zu Teuchert-Weggang: «In Ordnung»

Nürnberg (dpa) – Trainer Michael Köllner hat die Entscheidung seines 1. FC Nürnberg für einen Verkauf von Stürmer Cedric Teuchert in der Winterpause verteidigt. Wenige Stunden vor dem Trainingsstart im neuen Kalenderjahr hatten die Franken am Mittwoch bestätigt, dass der Stürmer in die Fußball-Bundesliga zum FC Schalke 04 wechselt. «Alles in Ordnung», sagte Köllner am Nachmittag und erzählte: «Cedric wollte unbedingt weg, und ein unzufriedener Spieler hilft uns nicht weiter.»

Der Zweitligist, der im dritten Winter nacheinander einen wichtigen Profi an Schalke verliert, will trotzdem an seinen Zielen festhalten. «Wir haben in der Vergangenheit bewiesen, dass wir Ausfälle gut wegstecken können», sagte Köllner, der zugleich mit einem Ersatz für Teuchert liebäugelt. «Wir halten die Augen offen. Schauen wir mal, ob noch der eine oder andere an den Valznerweiher kommt», sagte Köllner.

Zum Trainingsstart bei Wind und Regen fehlten neben Teuchert auch die erkälteten Rurik Gislason, Ewerton und Edgar Salli. Tobias Werner setzte wegen Oberschenkelproblemen aus. Auch die Langzeitverletzten Sebastian Kerk, Enis Alushi und Dennis Lippert waren nicht dabei.