Nach Brand in Plauen: Polizei ermittelt wegen versuchten Mordes

Ein Feuer in einem Wohnhaus in Plauen hat am Wochenende vier Schwerverletzte gefordert – 40 Menschen haben die Rettungskräfte in Sicherheit bringen müssen. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar. Jetzt ermittelt die Polizei wegen versuchten Mordes, schwerer Brandstiftung und schwerer Körperverletzung.

Und zwar gegen einen ehemaligen Mieter, einem 25-Jährigen. Er soll bis Oktober in dem Haus gewohnt haben, heißt es von der Staatsanwaltschaft Zwickau. Der Mann sitzt derzeit in Untersuchungshaft, soll die Tat aber bestreiten. Ein mögliches Motiv soll ein Streit wegen Mietschulden zwischen ihm und dem Vermieter sein. Der hat ihn wohl vor die Tür gesetzt. Zunächst war auch ein fremdenfeindlicher Hintergrund nicht ausgeschlossen worden, weil neben Deutschen auch zahlreiche Slowaken in dem Haus wohnten.