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Mehr Falschgeld in Bayern entdeckt

München (dpa/lby) – In Bayern tauchen immer öfter Falschgeld-Noten auf. Allein im ersten Halbjahr 2017 sei die Zahl der sichergestellten Euro-Blüten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als zehn Prozent gestiegen, teilte das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. In den ersten sechs Monaten des Jahres seien mehr als 5600 Banknoten aus dem Verkehr gezogen worden. «Vor dem Hintergrund, dass die Falschgeldzahlen seit fünf Jahren kontinuierlich steigen und sich seit 2013 etwa verdoppelt haben, kann man davon ausgehen, dass der Trend nicht nur bis zum Jahresende weiter anhalten wird» erklärte Helmut Schäfer, Leiter des Sachgebiets für Falschgeld. Dem Experten zufolge trägt der Verbreitungsweg über das Darknet, einem anonymen Teil des Internets zur Steigerung des Falschgeld-Geschäfts bei.