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Jugendliche auf Brücke eingebrochen – Polizei ermittelt

Schneizlreuth (dpa/lby) – Nach dem Zusammenbruch einer Holzbrücke, auf der Jugendliche ein Gruppenfoto machen wollten, sucht die Polizei weiter nach der Ursache. Eine Erkenntnis gibt es schon: «Eine der Bohlen war ziemlich morsch», sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Ob tatsächlich ein technischer Defekt zu dem Unfall führte oder die Fußgängerbrücke über dem Weißbach in Schneizlreuth (Landkreis Berchtesgadener Land) schlicht überladen war, steht aber noch nicht fest. Die Unfallstelle wird weiter von der Polizei untersucht. «Das kann Tage bis Monate dauern», hieß es von Seiten der Ermittler.

40 Kinder und Jugendliche sowie zehn Betreuer waren am Donnerstag zu einer Wanderung entlang des Weißbachs aufgebrochen. Als sich zahlreiche Teilnehmer für ein Foto auf der etwa eineinhalb Meter hohen Brücke aufgestellt hatten, war die Holzkonstruktion unter der Last plötzlich zusammengebrochen.

Das Wasser ist an der Stelle nur etwa 20 bis 30 Zentimeter tief, so dass alle von allein herausklettern konnten. Elf Kinder und Jugendliche wurden zur Untersuchung in Krankenhäuser gebracht. Einer der Verletzten musste stationär aufgenommen werden, konnte allerdings am Freitag wieder entlassen werden.

Die Jugendgruppe mit Teilnehmern im Alter von 10 bis 17 Jahren stammte aus dem Landkreis Regensburg und war in einem Camp in Inzell im Landkreis Traunstein untergebracht.