Jäger-Prozess in der Berufung: Das Urteil ist da!

Das Urteil im Berufungsprozess zum Jäger-Fall ist da. Es bleibt bei fahrlässiger Tötung, davon ging auch das Amtsgericht Wunsiedel vor drei Jahren aus. Das Hofer Landgericht ist der Ansicht, der Schuss im September 2012 habe sich versehentlich gelöst. Und hat die Strafe kürzer angesetzt, als das Amtsgericht.

Was bedeutet das jetzt für den angeklagten Jäger? Seine Freiheitsstrafe auf Bewährung liegt nicht mehr wie damals bei zwei Jahren. Sondern ist auf ein Jahr verkürzt worden. Die Kosten des Verfahrens muss er zur Hälfte bezahlen. Seine Verteidigung wollte im Berufungsverfahren einen Freispruch erstreiten.

Der Jäger Wernfried P. hatte im September 2012 – wie berichtet – auf seinem Hochsitz an einem Maisfeld bei Schönwald gesessen. Das Opfer – ein junger Mann – war im Drogenrausch durchs Feld gewandert. Der Jäger hatte ihn für ein Wildschwein gehalten und mit einem Gewehr auf ihn gezielt.

Gerichtssprecher Eik Launert zur Urteilsbegründung: