Jäger-Prozess 2.0: Bilanz des ersten Verhandlungstages

Das Landgericht Hof rollt seit heute den tödlichen Jagdunfall bei Schönwald vor über fünf Jahren wieder auf. Viel ist am ersten Verhandlungstag allerdings nicht passiert.

Der Fall wurde nochmal verlesen, der Jäger Wernfried P. hielt das Opfer am besagten Morgen ja für ein Wildschwein und hat geschossen. Das Amtsgericht Wunsiedel verurteilte ihn wegen fahrlässiger Tötung zu zwei Jahren auf Bewährung. Soweit nochmal zu den Hintergründen. Der Angeklagte sagte vor Gericht, dass er seitdem schwer zu kämpfen hat – das Geschehen belastet ihn psychisch und auch finanziell habe er Probleme. Weiter wird er sich wohl nicht mehr äußern. Ob in diesem Berufungsprozess abschließend geklärt werden kann, was damals in dem Maisfeld passiert ist, bleibt fraglich.