Heike Wunderlich-Prozess: Verteidigung fordert Freispruch und Haftentlassung

Staatsanwaltschaft und Nebenklage fordern lebenslänglich, die Verteidigung dagegen Freispruch: Im Prozess um den Mordfall Heike Wunderlich hat die Verteidigung heute ihr Plädoyer verlesen.

Die Begründung: Sie zweifelt an den Beweisen. Dass Helmut S. Heike Wunderlich vor 30 Jahren in einem Wald bei Plauen vergewaltigt und erdrosselt haben soll, sei damit nicht erwiesen. Außerdem verwies sie erneut auf die geistigen Einschränkungen des 62-Jährigen, der sich nach einem Schlaganfall an nichts mehr erinnern will. Die Verteidigung fordert neben dem Freispruch auch eine Haftentlassung.