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Gefahr Keuchhusten: Auch in Oberfranken gab’s Erkrankungen – nur Impfen hilft!

Eigentlich gehört die Impfung gegen Keuchhusten zu den Standard-Impfungen. Nur auffrischen lassen muss man sie. Und das vor allem dann, wenn sie schon länger als zehn Jahre zurückliegt. Darauf macht Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml gerade aufmerksam. Der Grund: In Bayern sind wieder mehr Menschen an Keuchhusten erkrankt. Bis Ende März waren es 970 Fälle – das sind 34 mehr als im Vorjahreszeitraum.

Die meisten Keuchhusten-Fälle gab’s zwar in Oberbayern. Dennoch: Auch in Oberfranken wurden 36 Keuchhusten-Erkrankungen gemeldet. Das sei vor allem eine Gefahr für Säuglinge, so Huml. Sie rät dazu, Säuglinge und Kleinkinder frühzeitig immunisieren zu lassen.