© Ursula Düren

Filmstudenten stellen Kurzfilme in München vor

München (dpa/lby) – Familien, Beziehungen, Gewalt, Flucht und Angst – mit diesen Themen beschäftigt sich der Filmnachwuchs auf dem 37. Filmschoolfest Munich. Vom 19. bis zum 25. November zeigt das Festival in München 44 Kurzfilme von Filmstudenten aus aller Welt. Das Motto: «Watch Me IF You Can». Festivalleiterin Diana Iljine lobte am Montag bei der Programmvorstellung die emotionale Tiefe der Beiträge. Auch die von klein auf mit dem Internet vertrauten jungen Menschen könnten hervorragend Geschichten erzählen. «In wenigen Minuten erlauben sie uns, in Welten zu blicken, die uns eben noch verschlossen waren.»

«The Origin of Trouble» etwa erzählt von einem Vater, der im Leben seiner Tochter nie präsent war, während bei «Between us» ein junges Paar darüber diskutiert, ob es sein Baby zur Adoption freigeben soll. Um Schuld geht es in «I made you, I kill you», während «Call of Cuteness» die Gewalt thematisiert.

Höhepunkt des Festivals ist die Preisverleihung am 25. November zum Abschluss. Preisgelder in Höhe von knapp 70 000 Euro werden in diesem Jahr vergeben, unter anderem für den besten und den originellsten Film, für das Drehbuch und die Kamera. Einmalig verleiht die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern zudem den Reformationspreis. Er würdigt Filme, die sich mit den Themen Freiheit, Gewissen, Verantwortung und Erneuerung befassen.