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Elektrifizierung als Wahlkampfthema: Kritik von der SPD Fichtelgebirge

Der Freistaat Bayern hat bei der Elektrifizierung im Nordosten – also hier in der Euroherz-Region – geschlafen. Diese Kritik äußert die SPD Fichtelgebirge jetzt in einer Pressemitteilung. Der Hintergrund: Heuer stehen die Landtagswahlen bevor und Bayerns Verkehrsminister Joachim Herrmann von der CSU hat ausgerechnet jetzt die Elektrifizierung nach Tschechien gefordert.

Tschechien hat bis zur Grenze, nach Eger, Oberleitungen gebaut; die Franken-Sachsen-Magistrale ist von Dresden bis nach Hof elektrifiziert. Und das weil der Freistaat Sachsen die Planungen mitfinanziert hat. Einen ähnlichen Vorschlag habe die Bayerische Staatsregierung abgelehnt, so der Vorwurf der SPD. Ihre Forderung: Die Elektrifizierung von Nürnberg über Marktredwitz nach Hof und Schirnding müsse jetzt schnell realisiert werden – ohne Verzögerung durch Planungen zum Lärmschutz.