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Eiswein-Winzer in Franken hoffen auf frühen Frost

Würzburg (dpa/lby) – Der nasse September und die deshalb nötige Turbolese in den Weinbergen hat auch in Franken die Chancen auf einen Eiswein des Jahrgangs 2017 geschmälert. «Das ist deshalb schwierig, weil die Reifezeit in diesem Jahr schon sehr früh war. Wir haben deshalb eine lange Zeitspanne, bis ein wahrscheinlicher Frost kommt», sagte Artur Steinmann, Präsident des Fränkischen Weinbauverbandes der Deutschen Presse-Agentur. Das Risiko, dass die Trauben bis dahin nicht mehr gut genug für den Eiswein sind, sei deshalb erheblich erhöht.

Im besten Fall könne der Winzer dann aus der Not noch eine Tugend machen und aus den Trauben eine Trockenbeerenauslese pressen. Dafür müssen die Trauben nicht gefroren sein. Für den Eiswein ist das dagegen eine wichtige Voraussetzung. Die Spezialität zählt zu den teuersten Weißweinen der Welt.