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Das denkt Uschi Glas über Obergrenze und Herdprämie

München (dpa/lby) – Die Schauspielerin Uschi Glas (73, «Zur Sache, Schätzchen») sieht die CSU-Forderung nach einer Obergrenze für den Zuzug von Flüchtlingen kritisch.«In diesem Punkt sind wir unterschiedlicher Auffassung. Wenn die mich deshalb nicht mehr mögen…», sagte Glas der Münchner «Abendzeitung» (Donnerstag). «Ich habe da schwerst diskutiert mit dem Herrn Scheuer, mit dem Herrn Seehofer und mit dem Herrn Söder. Da ging es mit den Argumenten hoch her. Aber es gibt bei denen auch andere Dinge, die ich unmöglich finde, zum Beispiel das Betreuungsgeld für Mütter, die sogenannte Herdprämie.»

Dennoch sei keineswegs alles schlecht, was die CSU getan habe, sagte die Schauspielerin. «Ich komme aus einer Zeit, als Bayern noch Notstandsgebiet war, besonders meine Heimat Niederbayern. Wenn ich mir heute anschaue, wie dort alles prosperiert, dann ist das schon toll. Aber in einer Demokratie muss es eben auch erlaubt sein, eine andere Meinung zu haben.»

Zur bevorstehenden Bundestagswahl sagte Glas der «Abendzeitung»: «Ich bewundere Angela Merkel, wie diese Frau dieses Pensum schafft. Ich mag ihre spitzbübische Art. Und ich glaube, die Kanzlerin zu sehen, wie sie mit den Mächtigen dieser Welt umgeht, das nötigt vielen Menschen Bewunderung ab.»