Burglind fegt über die Region: Es bleibt bei wenigen Einsätzen

Zwei mit Wasser vollgelaufene Keller und ein paar umgestürzte Bäume – Das ist die bisherige Bilanz der Integrierten Leitstelle Hochfranken zum Sturmtief Burglind. Sie meldet keine größeren Einsätze in Hochfranken.

Dennoch warnt der Deutsche Wetterdienst weiter vor Sturmböen. Der Wind verliert zwar etwas an Kraft, bis morgen früh kann er aber noch Geschwindigkeiten zwischen 60 und 80 Kilometern pro Stunde erreichen.

Durch den vielen Regen gibt’s aber eine Hochwasserwarnung für den Landkreis Wunsiedel: Da herrscht Warnstufe „rot“ – das bedeutet, dass es Überschwemmungen in bebauten Gebieten geben kann. Die Pegel steigen zum Beispiel an der Kösseine in Marktredwitz und an der Röslau in Lorenzreuth. In Arzberg liegt die Meldestufe bei 3 von 4.

Der Zugverkehr normalisiert sich auch so langsam. Zwischen Kirchenlaibach und Marktredwitz war ein Baum aufs Gleis gefallen. Der ist jetzt weggeräumt. Auf der Strecke Hof-Bad Steben gibt’s noch Aufräumarbeiten, heißt es von der Privatbahn Agilis.