Brexit und gute Wirtschaft: Oberfranken braucht trotzdem hohe Fördermittel

Nach einigen oberfränkischen Landtagsabgeordneten schlägt jetzt auch die Industrie- und Handelskammer Alarm: Oberfranken könnte bis zu 50 Millionen Euro an Fördergeldern verlieren.

Der Hintergrund ist, dass die Europäische Union ihre Förderkulissen neu festlegt und es gibt Anzeichen dafür, dass Oberfranken oder zumindest Teile der Region aus der so genannten Förderkulisse heraus fallen. Auf der einen Seite, so heißt es von der IHK, müsse die EU sparen um den Brexit finanzieren zu können, auf der anderen Seite hätten sich die Wirtschaftsdaten der Region verbessert. Bayern insgesamt gilt immerhin als wohlhabend, die Fördergelder seien für bedürftige Regionen gedacht.

Damit Oberfranken weiterhin Fördergelder in der Dimension erhält, brauche es eine Neu-Definition der Förderkriterien. Bei der Demografie, der Energiewende oder auch der Digitalisierung brauche es dringend einen Anschub.