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Bayerische Industrie meldet goldenen Herbst

Fürth (dpa/lby) – Die bayerische Industrie hat weiter an Umsatz zugelegt. Wie das Statistische Landesamt am Mittwoch in Fürth mitteilte, konnten die Betriebe ihren Erlös bis Ende September auf 260,2 Millionen Euro steigern. Das sind 4,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Die Nachfrage nach Gütern stieg im selben Zeitraum um 6,6 Prozent. Weiterhin sind die Auslandsgeschäfte ein wichtiges Standbein für die Industriebetriebe im Freistaat: Mit 54,7 Prozent stammte mehr als jeder zweite Euro von Kunden aus dem Ausland.

Ende September 2017 hatte das verarbeitende Gewerbe in Bayern, zu dem auch der Bergbau sowie Steinbruch- und Kiesgruben-Betreiber gehören, knapp 1,91 Millionen Mitarbeiter beschäftigt, das seien 2,1 Prozent mehr als im September des vergangenen Jahres.

Im Gesamtjahr 2016 hatten die bayerischen Industriebetriebe bereits ein Umsatzplus von 1,9 Prozent auf 334 Milliarden Euro verbucht.