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Autozulieferer Schaeffler legt im dritten Quartal zu

Herzogenaurach (dpa/lby) – Beim Autozulieferer Schaeffler stabilisiert sich die Lage nach Schwierigkeiten wieder. Im dritten Quartal konnten die Mittelfranken ihr Wachstumstempo vor allem dank der Nachfrage im Großraum China kräftig steigern. Insgesamt kletterte der Umsatz um 5,2 Prozent auf 3,43 Milliarden Euro. Auf Jahressicht peilt Schaeffler weiter ein Wachstum von 4 bis 5 Prozent an. «Wir gehen davon aus, dass wir so unsere im Juni angepassten Ziele für das Jahr 2017 sicher erreichen», sagte Vorstandschef Klaus Rosenfeld. Der Autozulieferer Schaeffler hatte die Gewinnprognose für das laufende Jahr gesenkt und seinen Aktienkurs damit auf Talfahrt geschickt.

Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern lag mit 416 Millionen Euro nur knapp unter dem Vorjahreswert.

Unterdessen investiert Schaeffler rund 180 Millionen Euro in den Bau eines Montage- und Verpackungszentrums in Halle (Sachsen-Anhalt). Dort sollen 900 neuen Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Mitarbeiter sollen dann Ersatzteile zusammenstellen und verpacken. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2019 geplant.

Die Schaeffler AG ist im MDax der mittelgroßen deutschen Konzerne gelistet und stellt Komponenten für Motoren, Getriebe und Fahrwerke her sowie Wälz- und Gleitlager für die Industrie.