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Aigner begrüßt Zuwanderungskompromiss mit CDU

München/Berlin (dpa/lby) – Die Vorsitzende des einflussreichen CSU-Bezirksverbandes Oberbayern, Ilse Aigner, hat die Einigung mit der CDU in der Zuwanderungsfrage begrüßt. «Der ausgehandelte Kompromiss entspricht dem, was man unter vernünftiger Zuwanderungspolitik versteht: Eine massenhafte unkontrollierte Zuwanderung, die die heimische Gesellschaft überfordert, wird es in Zukunft nicht mehr geben», sagte Aigner am Montag der Deutschen Presse-Agentur in München.

«Zugleich haben wir jetzt klare Regeln für den Zuzug von Fachkräften.» Zufrieden zeigte sich Bayerns Wirtschaftsministerin auch, «dass es ohne Demütigungen und Gesichtsverlust gelungen ist, die Schwesterparteien auf einen Kurs zu bringen».

CDU und CSU hatten sich am Sonntagabend nach jahrelangem Streit über eine Flüchtlings-Obergrenze auf das Ziel verständigt, maximal 200 000 Flüchtlinge pro Jahr aufzunehmen. Der Kompromiss beinhaltet allerdings eine Ausnahme für Sondersituationen.